keb Kursgruß - Beiträge unserer Referenten*innen

Der Podcast „Verschwörungsfragen“ des Beauftragten gegen Antisemitismus der Landesregierung Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Annabel Munding, Leiterin keb Ravensburg

Wenn sich das Virus Covid 19 ausbreitet, wird eine Mehrheit der Menschen vernünftig und solidarisch reagieren. So schätzte der Beauftragte gegen Antisemitismus der Landesregierung Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume, nach eigenen Angaben in seinem Blog die Situation ein, bevor es zu Kontaktbeschränkungen kam. Was es damals ebenfalls befürchtete, trat ein: Verschwörungsgläubige würden die Unsicherheit ausnutzen und behaupten, die Pandemie sei ein Ergebnis einer jüdischen Weltverschwörung. mehr...

Selbstbestimmt gestalten - Der Seniorentreff in Ravensburg in ungewöhnlichen Zeiten

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Sabine Zinke, Sozialarbeiterin Begegnungsstätte am Hirschgraben - Seniorentreff Ravensburg e.V.

Der Seniorentreff Ravensburg e.V. wendet sich an alle Bürgerinnen und Bürger ab 55 Jahren, sowie an Frührentner jeden Alters. In einem breitgefächerten Programm von Veranstaltungen und Aktivitäten (z.B. Vorträge, Gesprächskreise, Ausfahrten, Theaterbesuche, handwerklich-künstlerische Tätigkeiten, Sprachen, Spielen, Singen und Musizieren, Sport und gesellige Veranstaltungen) soll jeder Besucher ein Angebot finden, das Spaß macht und zugleich dazu beiträgt, die körperlichen und geistigen Kräfte zu trainieren und zu erhalten. Dabei ergibt sich natürlich auch die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. mehr...

Corona - Lernerfahrungen

Ein "Kursgruß" von Verena Biggel, Bildungsreferentin keb Kreis Ravensburg

Jung zu sein sein, ist in der aktuellen Corona-Situation gar nicht so einfach. Geht es in der Jugend-Zeit doch gerade um die Loslösung vom Elternhaus, um die Entwicklung der eigenen – auch sexuellen – Identität und um das Gestalten-Lernen des eigenen Lebens. All das sind Prozesse, die im Kontakt mit anderen jungen Menschen stattfinden und für die es Räume außerhalb der Herkunftsfamilie braucht. Dem haben die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie abrupt ein Ende gesetzt. Jugendliche verzichten auf das, was die Jugendzeit so begehrenswert macht: neugierig und lebendig miteinander die Vielfalt des Lebens zu entdecken. Sie leisten den Verzicht um die Generation Ü50 zu schützen. mehr...

Daheim im eigenen Körper

Ein "Kursgruß" von Bärbel Herz & Stephanie Singer, Referentinnnen für Kurse für Mütter & Töchter

Schon mehrere Wochen waren und sind wir gehalten, unseren Alltag und unsere Gewohnheiten an die Pandemie anzupassen. Eine echte Herausforderung! Kindergärten und Kitas sind geschlossen, Schüler üben sich im „Homeschooling“, viele Arbeitnehmer sind leider in Kurzarbeit oder arbeiten im Homeoffice. Soziale Kontakte und kulturelle Angebote kamen völlig zum Erliegen. Tatsache ist, dass durch die konsequenten Maßnahmen alle mehr Zeit als sonst in den eigenen vier Wänden verbracht haben. mehr...

Kunstgeschichte Online – Der Städel Kurs zur Moderne

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" der keb Ravensburg mit dem Städel Museum Frankfurt

Museen haben wieder geöffnet. Für viele Menschen ist das ein großes Glück. Tagesfahrten oder gar Kurzreisen zu den großen Ausstellungen liegen für Besucher noch in der Ferne. Stattdessen einen Präsenz-Kurs zum Thema „Kunstgeschichte“ zu besuchen geht auch nicht. Das Städel Museum im Frankfurt schärft den Blick für Kunstgeschichte und Ästhetik über das Internet mit dem Kurs „Kunstgeschichte Online – der Städel Kurs zur Moderne“ – und das kostenfrei im Selbststudium mit freier Zeiteinteilung. mehr...

Keiner ist allein! Kein Mensch – und auch kein Stein

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Annabel Munding, Leiterin keb Ravensburg

Bunte Steine – sie liegen am Straßenrand, auf Mauern oder in einer langen Reihe. Kreative Grüße, die denen, die vorbeigehen, ein lächeln in das Gesicht zaubern sollen. mehr...

Leben heißt Veränderung – gerade jetzt

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Heidrun Dürr, Referentin „Älter werden – lebendig bleiben“

„Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.“ Diese Redewendung ist Ihnen sicher bekannt. Da wird zum Beispiel die Chorprobe, die gefühlt seit Jahr und Tag immer mittwochs stattfindet, auf den Donnerstag verlegt. Eine solche Terminverschiebung kann durchaus für Unruhe sorgen, denn sie verlangt von uns, Gewohntes aufzugeben und uns auf Neues einzulassen. mehr...

Ein Zukunftsprojekt auf dem Klosterberg

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" der Franzsikanerinnen von Reute

„Klosterberg Reute – einfach offen und nah“. So steht es auf der Titelseite des Exposés, das wir für Freunde und mögliche Unterstützer unseres Zukunftsprojekts auf dem Klosterberg drucken ließen. Jetzt ist auf dem Klosterberg gerade nichts offen und auch nichts nah. Im Gegenteil, Nähe könnte unsere Gäste und uns selbst gefährden. Für uns Franziskanerinnen ist das nur schwer auszuhalten. Wir haben in den vergangenen Wochen oft und ausgiebig in der Gemeinschaft und mit anderen darüber gesprochen, was das Franziskanische ist, wie wir es leben wollen und - vor allem - wie wir es auch in die Zukunft führen können. mehr...

Im Ruhestand etwas Neues Lernen? Bewegung im digitalen Raum

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Annabel Munding, Leiterin keb Kreis Ravensburg e.V.

Im letzten Herbst war ich als Referentin zu Gast bei der „Woche der seelischen Gesundheit“ in München. Die Veranstaltungen standen unter dem Thema „Seelisch gesund im Alter“. Doch bevor ich der kleinen Gruppe Interessierter meine Gedanken vortragen konnte, musste ich ebenfalls schnell lernen und mich auf eine ungewohnte Situation einlassen: Als die Anfrage zu den notwendigen Medien kann, hatte ich einen klassischen Kursraum vor Augen. mehr...

Unverfügbarkeit als Bedrohung – oder als Chance?

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Dr. Michael Schindler, Pastoralreferent SE Ravensburg Mitte

Sicherheit gehört zu unseren urmenschlichen Grundbedürfnissen. Selten gab es im Lauf der Geschichte eine Generation, in der sich die große Mehrheit angesichts immensen ökonomischen Reichtums und stabiler politischer Verhältnisse so lange in Sicherheit wiegen durfte wie die unsere. Damit einher ging die im Grundgesetz zugesicherte Freiheit in allen nur er-denklichen Bereichen, die uns glauben machte, fast uneingeschränkt über unser Leben verfügen zu können. mehr...

Und jetzt sind wir dran! Gedanken zu Ermüdungserscheinungen und Lernfortschritten

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Tilman Kugler, Referent Fachbereich Männer, DRS

Die Fastenzeit und Ostern, in ihrer ganz besonderen Gestalt dieses Jahres, liegen hinter uns. Wir haben die Feiertage ohne gemeinschaftliche Gottesdienste begangen. Manche haben Online-oder Fernseh-Angebote wahrgenommen, andere haben im Familienkreis oder alleine in der Frühlingsnatur gefeiert, meditiert, gebetet. Und es war –einfach anders. mehr...

Architektur, Menschenbild und Vision – die Verlagsbauten von Rolf Gutbrod und Josef Rieck

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Annabel Munding, Leiterin keb Ravensburg

Der Architekt Rolf Gutbrod baute zusammen mit dem Buchhändler Josef Rieck in Aulendorf ein Gebäudeensemble, dass nach dem Krieg neue Gedanken in eine Architektur mit Weitblick fassten. Gleichzeitig sollte es gute Arbeitsbedingungen für die Verlagsmitarbeiter bieten. Josef Rieck war ein bekannter intellektueller, der die Ideen von Hans und Sophie Scholl teilte. mehr...

Ruf mal deinen besten Freund an

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Christian Kindler, Referent Fachbereich Männer, Diözese Rottenburg-Stuttgart

Ruf mal deinen besten Freund an. Wahrscheinlich ist er auch gerade daheim und macht sich Gedanken!
Mitte März war klar, dass auch die Europameisterschaft wegen der Corona-Pandemie verschoben werden muss. Das gab Bundestrainer Jogi Löw bekannt. Er sprach in einem engagierten Statement von einem „kollektiven Burnout“, der uns allen die Grenzen unserer Möglichkeiten aufzeige.
Christian Kindler fragt, wo gerade für Männer in der Krise Herausforderung liege. Sein Vorschlag: Ruf deinen besten Freund an!
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Freiwilliges Ordensjahr – ein Angebot für alle!

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Sr. Maria Stadler, Missionarin Christi, Koordinatorin des "Freiwilligen Ordensjahrs" der Deutsche Ordensobernkonferenz

Ordensjahr – ein Angebot zum Mitleben: Eingeladen sind alle zwischen 18 und 75 Jahren, die offen für das Ordensleben sind und das Leben mit den Schwestern oder Brüder teilen wollen. Der Einsatz sollte mindestens drei Monate und höchstens zwölf Monate dauern. Konkret heißt das: ich lebe Tür an Tür mit den Schwestern oder Brüdern und benütze die Küche, das Wohnzimmer, vielleicht sogar das Bad mit ihnen gemeinsam. Es bedeutet, dass ich mit ihnen an einem Tisch esse, mit ihnen lache, rede, schweige… Ich bin in dieser Zeit ein Teil der Klostergemeinschaft. Und die Schwestern und Brüder sind in dieser Zeit Teil meines Lebens.
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Apokalypse des Untergangs oder der Gestaltung

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß", Werner Langenbacher, Betriebsseelsorger DRS

Die Menschen haben schon immer, und derzeit verstärkt, Phantasien gehabt, wie die Welt eines Tages untergehen könnte: angefangen von der Sintflut über ökologische Katastrophen bis hin zur nuklearen Zerstörung oder einem „Krieg der Sterne“. Neu dazugekommen: das Corona-Virus. Es ist aber wenig Phantasie in der Menschheitsgeschichte zu entdecken, wie die Welt gut und neu geordnet werden kann. Es gibt derzeit gelegentlich Hinweise darauf, die Arbeitswelt nach der Krise ökologischer und nachhaltiger zu gestalten. Außer Acht bleibt jedoch der Aspekt eines lebensdienlichen Wirtschaftens, in dem nicht mehr das Kapital an erster Stelle tritt, sondern der Mensch. Max Weber hat in einer seiner Schriften darauf hingewiesen, dass der Kapitalismus sich Subjekte schafft, deren er bedarf. Ist es nach 100 Jahren nicht an der Zeit, dass sich die Subjekte einen Kapitalismus schaffen, der ihnen bedarf? mehr...

Souverän agieren bei sexistischen oder rechten Sprüchen

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Dagmar Wirtz, Politikwissenschaftlerin

Ich stand in einem Seminarraum und bereitete eine Vorlesung vor. Ein Herr kam herein, suchte sich einen Platz und packte seine Sachen aus. Setzte sich, blickte hoch, sah mich – und stutzte verwirrt. Guckte auf mich, auf die Präsentation mit dem Seminarthema und sagte: „Oh, ich glaube, ich bin hier falsch!“. Sein Blick wanderte von meinem Gesicht über meinen Körper zu den Schuhen und wieder nach oben. „Obwohl, wenn ich es mir recht überlege, könnte das Seminar bei Ihnen doch ganz interessant werden…“.
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Political Framing: Wie Worte unsere Meinung prägen

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Dagmar Wirtz, Politikwissenschaftlerin

Holen Sie sich Zettel und Stift und schreiben Sie die ersten fünf Worte auf, die Ihnen zu „Oase“ einfallen. Doch wirklich, probieren Sie es mal aus! Haben Sie? Dann schauen Sie sich Ihre Begriffe an. Sind es positive, neutrale oder negative Assoziationen? Oasen bedeuten Wasser in der Wüste. Lebensrettender Zufluchtsort in einer bedrohlichen Umgebung. Ausruhen. Kraft schöpfen. Und diese Assoziationen werden bei Ihnen unbewusst (!) aktiviert, wenn Sie das Wort Oase hören. Auch wenn Sie gerade eine politische Debatte zu „Steueroasen“ führen. mehr...

Unsere vermeintliche Normalität

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Dr. Heike Wagner, Leiterin des Fachbereichs Internationale Beziehungen Akademie d. Diözese Rottenburg-Stuttgart

Wir wollen unsere Normalität zurück, doch ist nicht diese die eigentliche Krise? Darüber spricht Dr. Heike Wagner mit dem Bildungsforscher Professor Gregor Lang-Wojtasik. mehr...

Die Meditation und das Schweigen

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Jochen Weckwarth, Referent "Gemeinsam meditieren - Sitzen in der Stille"

Den Kursgruß möchte ich zum Anlass nehmen, ganz besonders herzlich denen zu danken, die schon so lange und mit Ausdauer jeden Dienstagabend an der Meditation teilnehmen. Zum Dank sei auch dieser kleine Text beigefügt, der dem einen oder anderen vielleicht zu denken gibt. mehr...

Kollektive Fastenzeit

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" von Dr. Michael Schindler, Pastoralreferent SE Ravensburg Mitte

Eine pulsierende Wirtschaft und Gesellschaft, die vom Leitmotiv ständigen Wachstums angetrieben ist, fährt herunter und pausiert in Teilen komplett. Eine kollektive Entsagung. Ein aufgezwungenes Fasten von Sozialkontakten, vom Shoppen, vom Abgeben von Kindern an Schule und Kita, vom Reisen, vom gemeinsamen Sporttreiben oder -schauen, von kulturellen Veranstaltungen und von vielem weiteren mehr. Und sofort merken wir, dass solch einschneidendes Fasten enorme ökonomische Kosten verursacht, wie viele Menschen dadurch keine Einkünfte mehr haben, wie es zu einer wirtschaftlichen Dynamik nach unten kommen wird, die durch ungeheure staatliche Geldsummen abgefedert werden soll. Und die psychischen Kosten, die die Kontaktsperre bedeutet, gerade für die Menschen in Pflegeheimen oder auf der Straße sind noch gar nicht abzusehen. mehr...

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Was ist Kultur?

Wechsel vom Präsenzkurs zum Kurs mit Briefen

Ursprünglich war der Kurs "Ständig Theater? - Kultur gut organisieren" als Präsenzkurs gedacht. Wenn die persönliche Begegnung schwierig ist, ist ...

Kreativ bleiben! Bunte Steine sorgen für gute Laune

Wir grüßen unsere Kunden, Referenten, Partner und Kollegen in der Zeit ohne Präsenzkurse mit bunt bemalten Steinen. Das Motto heißt: ...



Weitere Veranstaltungen aus unserem Programm

Briefe zur Philosophie – Ein Schreibkurs08.06.2020 - Kurs per Briefpost

Philosophische Blitzlichter: Epikur19.06.2020 - Online-Kurs mit Konferenz-Tool ZOOM

Ehe.wir.heiraten...nehmen wir uns Zeit für uns 20.06.2020 - Ein Online-Angebot für Paare auf dem Weg zur kirchlichen Trauung

Was ist Kultur? 01.07.2020 - Ein Kurs in Briefen

"Gott funktioniert nicht" 08.07.2020 - Reuter Gespräche zur Erwachsenenbildung

FrauenSalon. Abendseminar19.10.2020 - Souverän agieren bei sexistischen oder rechten Sprüchen

Aus der Rubrik Aktuelles

Was ist Kultur? Ursprünglich war der Kurs "Ständig Theater? - Kultur gut organisieren" als Präsenzkurs gedacht. Wenn die persönliche Begegnung schwierig ist, ist

Kreativ bleiben! Bunte Steine sorgen für gute Laune Wir grüßen unsere Kunden, Referenten, Partner und Kollegen in der Zeit ohne Präsenzkurse mit bunt bemalten Steinen. Das Motto heißt:

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