Herbst/ Winter 2021/2022

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Lese- und Dialogkreis

"Die sieben Geheimnisse guten Sterbens" von Dorothea Mihm und Annette Bopp

13.09.2021, 19:00 Uhr | Ravensburg

... der etwas andere Lesekreis...

Was ist anders?
Die Gesprächsform des „Dialog“ geht auf den Philosophen Martin Buber und den amerikanischen Naturwissenschaftler David Bohm zurück. Das Besondere an diesem Vorgehen ist es, verschiedene Denkpositionen, z.B. zu gelesenen Texten, gleichwertig nebeneinander stehen zu lassen, mit dem Ziel, zum gemeinsamen Weiter-Denken anzuregen.
Durch empathisches Zuhören und den Respekt vor der Position des/der anderen werden miteinander Denk- und Lernprozesse in Gang gesetzt und ein vertieftes Verständnis ermöglicht.
Alle verstehen sich als Lernende.
Diese Grundhaltung unterscheidet sich von gängigen Diskussionen, in denen die Person mit den „besseren“ Argumenten sich durchsetzt und „gewinnt“, während die anderen DiskussionsteilnehmerInnen zurückstecken müssen. Im Dialog gibt es diese Sieger-Verlierer-Dynamik nicht.
Der Lesekreis legt den Schwerpunkt auf spirituelle, psychologische und gesellschaftspolitische Themen.

Zurzeit lesen wir das Buch "Die sieben Geheimnisse guten Sterbens" von Dorothea Mihm und Annette Bopp.

Kursnummer
13 09
Termin
Mo 13.09., 18.10., 15.11., 20.12.2021 und 10.01.2022,
19 - 21.15 Uhr
Ort
Bildungswerk (barrierefrei)
88212 Ravensburg, Allmandstraße 10
Referent/in
Fricke, Jutta,
Leitung: Jutta Fricke Dipl. Psychologin, Psychotherapeutin
Kosten
2 € pro Treffen
Anmeldung
erforderlich!
Veranstalter
Katholische Erwachsenenbildung Kreis Ravensburg e.V.
in Kooperation mit
Stadtbücherei Ravensburg
 

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Der Nationalsozialistische Untergrund - Terror in Deutschland

Kurs per Brief und Audio-Datei

08.11.2021, 00:00 Uhr |
Anmeldeschluss:
1
Tag

Der Nationalsozialistische Untergrund, kurz NSU, sorgte als rechtsextreme Gruppierung für Terror in Deutschland. Die Mitglieder Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt haben zehn Morde, Banküberfälle und Bombenanschläge begangen. Die Verbrechen des NSU waren rassistisch und fremdenfeindlich. Fast alle Mordopfer waren ausländischer Herkunft. Obwohl der NSU viele der Straftaten zwischen den Jahren 2000 und 2007 begangen hat, konnte die Polizei die Gruppe erst 2011 ausfindig machen. 438 Tage lang wurde vor Gericht verhandelt, bis 2018 die Urteile gesprochen wurden. Basierend auf dem Hörspiel "Saal 101 - Dokumentarhörspiel zum NSU - Prozess" des Bayrischen Rundfunks erhalten Teilnehmer sechs Wochen lang Kursbriefe per Post, die die Ereignisse um den NSU erläutern. Ergänzend werden die Folgen des Hörspiels als Kursmaterial im mp3 Format zur Verfügung gestellt. Katarina Agathos, Chefdramaturgin Hörspiel des BR, hat die Genehmigung der Nutzung des Hörpsiel für diesen Kurs erteilt.

Kursnummer
08 11
Termin
ab KW 45
Referent/in
Kosten
Freiwilliger Teilnahmebeitrag
Anmeldung
erforderlich!
Veranstalter
Katholische Erwachsenenbildung Kreis Ravensburg e.V.
   
   

Blau = weiblich? Rot = männlich? – Eine kulturwissenschaftliche Spurensuche

Online-Vortrag mit Gespräch

08.12.2021, 19:00 Uhr | Online-Veranstaltung
Anmeldeschluss:
8
Tage

Rotkäppchen oder Blaustrumpf, Junge oder Mädchen, Mann oder Frau? Farben kennzeichnen Rang, Stand und Geschlecht. Farbe hat eine Vielzahl von Wirkungen und symbolische Bedeutungen, die je nach gesellschaftlicher Lesart wechseln und Anwendung finden. Seit wann etabliert sich die symbolische Bedeutung von rosarot als bevorzugte Farbe für das binäre weibliche Geschlecht und himmelblau als bevorzugte Farbe für das binäre männliche Geschlecht? In diesem Beitrag gehen wir auf die Spurensuche der Bedeutung und des Wandels vom Farbgebrauch im Kontext von Gesellschaft und binärem Geschlechtsverständnis.

Veranstalter: Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ravensburg und des Landratsamtes Ravensburg; Regionales Bildungsbüro Landkreis Ravensburg; Pädagogische Hochschule Weingarten - Gleichstellung; Institut für Soziale Berufe; keb Kreis Ravensburg e.V.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!".

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.

Kursnummer
08 12
Termin
Mi 08.12.2021, 19 Uhr
Referent/in
Prof. Dr. Kliegel Marieluise, Professorin für das Fach Alltagskultur und Gesundheit, Gleichstellungsbeauftragte an der Pädagogischen Hochschule Weingarten
Kosten
7 €, Studierende und Auszubildende 5 €
Anmeldung
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Pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz eine Stimme geben

Forschungsergebnisse und die Methode der Rathausgespräche

15.02.2022, 18:00 Uhr | Online-Veranstaltung

Dieser Vortrag wirft einen Blick auf erste Ergebnisse eines groß angelegten Projekts des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg. Diese wissenschaftlichen Arbeit, die sich mit der Situation von pflegenden Angehörigen auseinandersetzt, basiert unter anderem auf Erkenntnissen, die in Ravensburg gewonnen wurden. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema "Demenz".
Familien alleine können die Pflege von Angehörigen kaum leisten. Deshalb tragen Kommunen Verantwortung, wenn es darum geht, Unterstützungs- und Versorgungsstrukturen zu entwickeln. Diese sollen pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz darin unterstützen, Anforderungen des Alltags selbstbestimmt zu bewältigen. Ein fehlendes Problembewusstsein gegenüber dem Thema Angehörigenpflege und Demenz rücken das Thema aus dem gesellschaftlichen Blickfeld. Wie können Kommunen innovative Unterstützungsformen für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz entwickeln? Dafür ist eine „lernende Kommune“ notwendig, die auf einer Einbindung der Betroffenen gründet. Ihre Lebenssituation und Erfahrungen im Umgang mit unterstützenden Angeboten helfen, Modelle zu entwickeln.
Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Methode der „Rathausgespräche“. Sie schaffen einen öffentlichen Raum durch das Versammeln von Menschen mit geteilten Interessen. Bürger werden ermutigt, mit politischen Entscheidungsträgern und gesellschaftlichen Akteuren in Dialog zu treten und ihnen Impulse und Anregungen zu geben.
Die Online-Veranstaltung verdeutlicht, welche Rolle „Rathausgespräche“ bei der Stärkung einer öffentlichen Lernkultur spielen können.

Kursnummer
15 02
Termin
Di 15.02.2022, 18 - 19.30 Uhr
Referent/in
Dr. phil. Stefanie Wiloth Dipl. Gerontologin, Institut für Gerontologie Universität Heidelberg
Kosten
Freiwilliger Teilnahmebeitrag
Anmeldung
erforderlich!
Veranstalter
Katholische Erwachsenenbildung Kreis Ravensburg e.V.
in Kooperation mit
K-Punkt Ländliche Entwicklung
 

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Unser Programm zum Download

Hier finden Sie unser Programmheft 2_ 2021 als pdf-Datei zum Download

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