Einsamkeit beginnt oft leise: Menschen ziehen sich zurück, Kontakte nehmen ab, das Gefühl des Alleinseins wächst. Darüber zu sprechen fällt schwer, da Einsamkeit häufig mit Scham verbunden ist. Wird sie dauerhaft erlebt, kann sie Wohlbefinden, Gesundheit und das soziale Miteinander stark beeinträchtigen. Besonders pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz sind betroffen: Pflege verändert Alltag, Beziehungen und Lebenspläne, während eigene Bedürfnisse in den Hintergrund treten.
Die Referentin befasst sich seit vielen Jahren in Forschung und Praxis mit Einsamkeit. In ihrem Vortrag beleuchtet sie Ursachen und Folgen und gibt Impulse, wie Einsamkeit im Alltag, in Nachbarschaft und Beruf sensibel begegnet werden kann.