Ein Zukunftsprojekt auf dem Klosterberg

Ein Beitrag zur Aktion "Kursgruß" der Franzsikanerinnen von Reute

Bild:Ein Zukunftsprojekt auf dem Klosterberg „Klosterberg Reute – einfach offen und nah“. So steht es auf der Titelseite des Exposés, das wir für Freunde und mögliche Unterstützer unseres Zukunftsprojekts auf dem Klosterberg drucken ließen. Jetzt ist auf dem Klosterberg gerade nichts offen und auch nichts nah. Im Gegenteil, Nähe könnte unsere Gäste und uns selbst gefährden. Für uns Franziskanerinnen ist das nur schwer auszuhalten. Wir haben in den vergangenen Wochen oft und ausgiebig in der Gemeinschaft und mit anderen darüber gesprochen, was das Franziskanische ist, wie wir es leben wollen und - vor allem - wie wir es auch in die Zukunft führen können.

Um diesen Gedanken dreht sich gerade Vieles: Die Gemeinschaft und das spirituelle, franziskanische Leben auch in Zukunft auf dem Klosterberg zu verorten, Räume zu schaffen oder zu öffnen für Menschen, die auf der Suche sind. Den Ort und die Anbetung der Guten Beth zu erhalten. Aber auch Lasten abzuwerfen, die unsere kleiner werdende Gemeinschaft nicht mehr braucht und nicht mehr tragen kann. Viele, mit denen wir über unsere Ideen und Pläne gesprochen haben, waren begeistert davon und haben uns Mut gemacht. Eine eigene Internetseite ist entstanden, ein schönes Exposé, wir waren gerade richtig in Fahrt gekommen, wollten in die Öffentlichkeit gehen und möglichst viele Menschen damit begeistern.
Jetzt also die Vollbremse. Und die Frage, ob wir mit unserem Vorhaben in diese Zeit passen, geprägt von Unsicherheit und Angst, um die Mitmenschen, die eigene Existenz, die Zukunft. Jetzt tun wir also, was wir gut können: Wir nehmen unsere Mitmenschen ins Gebet, bleiben ihnen so verbunden. Unsere jüngeren Schwestern haben einen Blog ins Internet gestellt, auf dem sie Gebete und Impulse für diese Zeit sammeln und anbieten und Gebetsanliegen per Email annehmen. Die Reaktionen zeigen, dass Menschen diese Verbindung schätzen, die annehmen, dankbar dafür sind. Vielleicht ist es also gerade jetzt an der Zeit, auch in die Zukunft zu denken, eine frohe und zuversichtliche Vision zu verfolgen. Damit es solche Orte und Verbindungen noch möglichst lange gibt. Halten wir also an unserer Vision fest und für den Moment halten wir inne, bis die Corona-Krise vorüber ist. Dann öffnen wir nach und nach wieder unsere Türen und Fenster, lassen die Menschen wieder ein oder gehen zu ihnen. Dann ist der Klosterberg wieder offen und nah. Gerne zeigen wir Ihnen dann auch, was wir vorhaben. Damit der Klosterberg auch in Zukunft ein Ort ist, der in guten und in schlechten Zeiten offen und nah ist.

Foto:2020 Franzsikanerinnen von Reute e.V.

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Inzwischen ist der Klosterladen der Franziskannerinnen von Reute wieder von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Erfahren Sie hier, welche Klosterprodukte es gibt.

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